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Gemeinsam sind wir stärker

Zu einem ersten Treffen des Kennenlernens und der Annäherung kam es am vergangenen Samstag zwischen der Feuerwehr Walheim und der Einsatzgruppe der DLRG Ortsgruppe Bönnigheim/Kirchheim (Deutsche Lebensrettungs-Gesellschaft), die Teil des Wasserrettungszuges des Bezirks Ludwigsburg ist.
Initiiert wurde dieses Treffen durch den Feuerwehrkommandanten Marco Horwath und den Technischen Leiter der DLRG OG Bönnigheim/Kirchheim, Frank Schmidt, der seit langem in Walheim lebt. Ziel ist eine engere Zusammenarbeit bei Wasserrettungseinsätzen, vor allem am Neckar, insbesondere, nachdem die Feuerwehr Walheim seit kurzem stolze Besitzerin eines Bootes ist.

Das Boot wird zur Zeit noch in Gemmrigheim zu Wasser gelassen. aber im nächsten Jahr soll es in Walheim eine eigene Slipanlage geben. Das hochwassertaugliche Boot, das zudem durch seinen doppelwandigen Kunststoff-Rumpf unsinkbar ist, eignet sich durch seine Bugklappe hervorragend zur Personenrettung. Erste Erfahrungen mit Einsatztauchern an Bord werden beim „Tag des Neckars“ am 21. Juni 2009 gemacht werden können.
Beim Austausch stellte sich schnell heraus, dass beide Organisationen aufeinander angewiesen sind, und das Wissen über die gegenseitigen technischen und personellen Anforderungen und Möglichkeiten unverzichtbar ist.  Die Mitglieder der DLRG-Einsatzgruppe konnten den Männern und Frauen der Feuerwehr viele nützliche Ratschläge für die Bootsausstattung und den Bootseinsatz geben.

Ebenso erfuhren die Feuerwehrleute, wie sensibel ein Taucher unter Wasser auf ein Boot, das sich nur wenige Meter über ihm befindet, reagiert. Die Ausrüstung des DLRG-Einsatzfahrzeuges wurde vorgestellt, wobei schnell klar wurde, dass trotz inzwischen hochtechnischer Möglichkeiten wie dem Tauchertelefon ein gut ausgebildeter Signalmann, der vor allem bei Neckareinsätzen das „Auge“ seines Tauchers, den er an der Leine führt, ist, unverzichtbar ist. Kommandant Horwath stellte das elektronische Sicherheitssystem vor, das bei Einsätzen der Feuerwehrleute mit Atemschutzgeräten notwendig ist. Ebenso führte er das neu angeschaffte Spineboard vor, mit dem man Personen schonend aus dem Wasser bergen kann, das aber ebenso bei Bergungen aus Fahrzeugen benutzt wird. Man erläuterte die Vorgehensweise bei einem Einsatz und erarbeitete die Möglichkeiten, die die Feuerwehr hat, um sinnvolle Vorarbeiten für die Einsatztaucher zu leisten.

So ist es je nach Uferbeschaffenheit wichtig, die Böschung frei  zu sägen, den Zugang zum Neckar mit Leitern zu sichern, um ein sicheres Hinabsteigen der Taucher zu ermöglichen, und bei Nacht die Unfallstelle auszuleuchten. Feuerwehr und DLRG waren sich einig, dass gemeinsame Übungen dazu beitragen sollen,  das Helfen zukünftig noch sicherer zu machen.

Erklären des Spineboards Die Ausrüstung des DLRG
Ein Tauchanzug Das Walheimer Feuerwehrboot
Gruppenfoto des Treffens
 
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