Hilfeleistungsübung - VU - Komplikationen eingebaut
Sieben bis achtmal im Jahr tritt nun die Gesamtwehr zu gemeinsamen Übungen
an. Während man bei den Gruppen- bzw. Zugübungen auf Ausbildungsdetails
achtet und intensiv zum Beispiel den Umgang mit technischem Gerät
erprobt um auch kleinsten Fehlern auf die Schliche zu kommen und sie möglichst
auszuschalten, führt der gesamte Löschtrupp Übungen in
Zugstärke und darüber durch.
Jede Führungskraft wird dabei im Wechsel von Fall zu Fall bei der die
Aufgabe zwar im groben Rahmen und die seinen Schwerpunkten vom Leiter
der Feuerwehr vorgegeben wird, die Gestaltung trotzdem sehr individuell
ist.
So ist gewährleistet dass die Übungen abwechslungsreich ausgeführt
werden.
In regelmäßigen Führungstreffs wird außerdem dafür
Sorge getragen, dass alle aus "einem Munde sprechen", um Meinungsverschiedenheiten
bereits im Voraus möglichst auszuschließen.
Vor kurzem war nun der Einsatz und aktives Mitdenken aller Kräfte nötig,
um einen "schweren Verkehrsunfall" mit eingeklemmten Personen
erfolgreich zu bewältigen.
Ein Pkw war ins Schleudern geraten, überschlug sich und rutschte unter
einen Tandemanhänger und kam auf dem Dach liegend zu Stillstand.
Die Person bewusstlos, Verletzungen aufgrund der besonderen Lage zunächst
nicht einschätzbar.
Das zweite Fahrzeug geriet, weil der Fahrer einen Crash mit den beiden ersten
Fahrzeugen vermeiden wollte, zwar auf den Rädern ins schleudern und
stieß dadurch ungewollt auf eine Anhäufung von gelagerten Steinen,
durch den Aufprall wurden Fahrer und Beifahrer eingeklemmt und verletzt.
Die Fahrzeugführer der beiden Löschfahrzeuge hatten nun die Aufgabe,
getrennt voneinander die Verletzten zu befreien.
Dies gestaltete sich unterschiedlich schwierig, zumal in dem einen Fahrzeug
der Fahrer Kopfüber im Sitz bzw. in den Gurten hing.
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| Kopfüber
in den Gurten hängend: Der "verletzte Beifahrer", die
besondere Übungsaufgabe. |
Pkw
auf Dach:
Konzentriertes Arbeiten notwendig. |
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| Gespannte
Übungsatmosphäre. |
Auftrennen
des Fahrzeugbodens um den "Beifahrer" mit Sitz zu befreien. |
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| Technische
Beratung. |
Aufheben
des Fahrzeugdaches am Kombi. |
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| Einsatz
verschiedener Hilfsmittel: Das Hebegeschirr. |
Die Rettungsschere beim Auftrennen des Daches. |
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| Türöffnung am Pkw. |
Türöffnung
und Betreuung der "eingeklemmten" Person. |
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Nix
passiert und rechtzeitig bemerkt:
Schaden am Hydraulikschlauch eines Spreizers 630 bar drängen
nach außen, Dusel gehabt! |