Das Spritzenhäuschen im Ortsteil Wannengraben

Im Ortsteil Wannengrabenhöfe wurde schon Mitte der 70er Jahre
ein Spritzenhäuschen gebaut, nachdem dort 1975 das Wirtschaftsgebäude
eines Aussiedlerhofes gebrannt hatte.
Eine fahrbare C-Schlauchhaspel samt Standrohr und Löschgerät
wie Strahlrohr und Kübelspritze steht dort für die Bewohner
der sechs Siedlerhöfe als Erstmaßnahmen-Ausstattung bereit.
Allerdings ist die örtliche Wasserversorgung nicht besonders Leistungsstark,
so dass man in den etwa 3,5 km vom Ortszentrum entfernten Höfen
unbedingt auf die Hilfe der Feuerwehr angewiesen ist!
Mittlerweile hat sich der landwirtschaftliche Betrieb stark gewandelt: Großvieh
wird dort nicht mehr gehalten, in einem Anwesen läuft noch
die Schweinemast. Ansonsten dienen die Stallungen und Scheunen nur
noch dem Unterstellen von landwirtschaftlichem Gerät.
Die Löschwasserversorgung wird vor allem von den beiden Löschfahrzeugen
LF 16/12 und TLF 16/25 mit zusammen 4100 l Tankinhalt gesichert.
Ein rund 1000 m entfernter Schieberschacht der Bodenseewasserversorgung
sichert sowohl per Überlaufleitung zum Wasserschacht, als auch
als Saugstelle den Nachschub.
Löschwasserförderung über lange Wegstrecken ist allerdings
ebenso notwendig, wie aus dem etwa ebenfalls 1000 m entfernt fliesenden
Baumbach.
Deshalb wichtig für die Bewohner auch hier:
Vor eigenen Löschmaßnahmen erst die Feuerwehr alarmieren!
Notruf 112 Feuerwehr
Notruf 110 Polizei