Jugendfeuerwehr-Großübung in Freudental
Die Jugendfeuerwehren aus sechs Gemeinden zeigten zum Auftakt des Gaisgrabenfestes mit einer Übung, was sie bisher gelernt haben. Die Jugendfeuerwehr aus Freudental feierte somit auch gleich ihr Jubiläum.
60 Buben und Mädchen aus Freudental, Löchgau, Bönnigheim, Besigheim, Kirchheim und Walheim beteiligten sich am Samstag an einer gemeinsamen Übung an der Freudentaler Schönenberghalle. Angenommen wurde ein Brand im Heizungskeller mit starker Rauchentwicklung.
Einige Schüler einer Schulsportstunde waren in Nöten und mussten aus dem Gefahrenbereich geholt werden. Leiter der Freudentaler Jugendfeuerwehr ist Stefan Hartmann. Die Jugendlichen, unter ihnen auch zahlreiche Mädchen, gingen völlig selbständig vor. Lediglich die Fahrer der Löschfahrzeuge und die Maschinisten waren aktive Floriansjünger.
Gezeigt wurden die Rettung von Eingeschlossenen, Löschangriffe innen und außen und der Aufbau einer Wasserversorgung zur Wasserförderung über weite Strecken. Unterstützt wurden die Jungfeuerwehrleute von einer Einsatzgruppe des Jugendrotkreuzes Bönnigheim, die sich um die "Verletzten" kümmerte.
Im nördlichen Landkreis arbeiten die Jugendfeuerwehren seit Jahren gut zusammen. In gemeinsamen Übungen wurde der Ernstfall geprobt.
Die Gruppen verstehen sich als eine Einheit mit einem großen Zusammengehörigkeitsgefühl. Das wurde in Freudental erneut deutlich.