Zeltlager der Jugendfeuerwehr in La Roche Blanche
Am diesjährigen Pfingstwochenende machte sich zum ersten Mal die Walheimer
Jugendfeuerwehr auf den Weg in unsere französischen Partnergemeinden
um dort ihr Zeltlager durchzuführen.
Zusammen mit den Freunden Frankreichs traten wir am Freitagabend die zwölfstündige
Busfahrt an. Gut gelaunt und mit allem bepackt was man für ein Zeltlager
braucht, machten wir uns im hinteren Teil vom Bus breit.
Nach einer ziemlich anstrengenden Busfahrt, erreichten wir am Samstagmorgen,
gegen 10 Uhr, das Rathaus von La Roche Blanche, wo wir bereist von unseren
französischen Freunden erwartet wurden. Zum Frühstück bei
Kaffee und Kuchen luden sie uns ein und wir erfuhren, wenn auch nicht
ohne Schwierigkeiten wo unsere Unterkunft sein wird.
Unsere Busfahrer setzten uns dann auf dem Bauernhof ab, wobei wir nicht schlecht
gestaunt hatten, da uns ein komplettes Bauernhaus zu Verfügung stand.
Sofort begannen wir hinter dem Haus, auf der extra für uns gemähten
Wiese, unsere Zelte aufzuschlagen. Uns blieb trotz aller Müdigkeit
nicht sehr viel Zeit uns auszuruhen, denn als die Zelte standen und nach
einem kurzer Imbiss mussten wir uns in Schale werfen, da der wohl wichtigste
Termin für die Jugendfeuerwehr auf dem Terminplan stand. Um 14.30
Uhr setzte unser Bus uns vor der Feuerwehr in Ancenis ab. Dort wurden
wir vom Ausbildungsleiter der dortigen Jugendfeuerwehr empfangen. Er lies
sich auch nicht viel Zeit uns zu begrüßen und stellte uns seine
Jugendlichen im ersten und zweiten Ausbildungsjahr vor. Die französische
Feuerwehr trieb sehr viel Aufwand für uns und so wurden die 3,5 Stunden
bei unseren Kameraden ein sehr kurzweiliges Erlebnis. Man zeigte uns den
kompletten Fuhrpark, das Gerätehaus sowie auch die Leitstelle. Wir
durften Drehleiter fahren und uns die Stadt von oben anschauen. Man versuchte
uns das französische Feuerwehrsystem zu erklären welches sich
in einigen Punkten schon von unserem deutschen System unterscheidet. Die
französische Jugend führte uns noch zwei Übungen vor und
zum Abschluss gab es noch einen kleinen Umtrunk. Um 18 Uhr holte uns unser
Bus wieder ab und wir nahmen mit dem restlichen Austausch am Besuch eines
Schokoladenhandwerkers teil. Er führte mit begeistertem Engagement
seinen Beruf und Alltag vor. Danach fuhren wir dann wieder zurück
zu unseren Zelten und ließen gemütlich beim Grillen den Abend
ausklingen.
Nach einer sehr erholsamen Nacht standen wir am Sonntagmorgen auf. Der Vormittag
war für die Familien reserviert und somit hatten wir sehr viel zeit
den Morgen richtig zu genießen. Um 15 Uhr nahmen wir dann an einer
Wanderung durch die Gemeinde teil, bei der man uns zeigte was so für
den Naturschutz getan wird. Leider viel diese sprichwörtlich ins
Wasser, aber zum einzigsten mal an diesem Wochenende. Um 19 Uhr begann
dann der deutsch-französische Abend mit einem Empfang. Zum Abendessen
gab es dann einen sehr guten Fisch, der allerdings nicht jedermanns Sache
war. Dennoch war es ein lustiger Abend und es wurde viel zur Musik der
Band getanzt. Kurz nach Mitternacht vielen wir dann alle erschöpft
ins Bett.
Am Montagmorgen mussten wir sehr bald aufstehen, da der Bus schon um 8 Uhr
zu unserem Ausflug in die Bretagne aufbrach. In der Bretagne besuchten
wir das Schloss Josselin, welches heute noch bewohnt ist. Nach einem Picknick
im Park ging es zum zweiten Teil des Programms, ins Vegetarium der Parfümfabrik
von Yves Roche. Im Anschluss bestand die Möglichkeit für die
meist weiblichen mitgereisten bei Yves Roche einzukaufen. Gegen 19 Uhr
kehrten wir wieder auf unseren Bauerhof zurück. Dort wurde uns dann
von unserer Gastfamilie der Hof gezeigt und ein bisschen was über
den Hof erzählt. Nach einem kleinen Imbiss bauten wir dann eins unserer
Zelte ab um am nächsten morgen etwas mehr Zeit zu haben.
Am Dienstagmorgen hieß es dann um 6 Uhr aufstehen, da uns um kurz nach
7:30 Uhr der Bus abholen wollte. Verschlafen packten wir alles, nach einem
sehr tollen Zeltlager, zusammen. Nun bestand uns nur noch eine zwölfstündige
Busfahrt vor und ein kurzer Besuch in der Sadt Reims. Dort führten
wir dann unsere letzte traditionelle Zeremonie durch, der Besuch des McDonalds.
Wir können nun auf ein sehr erfolgreiches Zeltlager zurückblicken,
welches uns sehr viel Spaß gemacht hat und uns lange in Erinnerung
bleiben wird. Wir möchten uns an dieser Stelle auch noch
einmal für die gute Organisation der freunde Frankreichs, sowie unserer
französischen Freunde bedanken, da für uns sehr viel Aufwand
getrieben wurde.
Die Walheimer Jugendfeuerwehr mit den Jugendlichen aus Frankreich mir ihren
Ausbildern.