Rauchentwicklung in der „Dschunke“
Starker Rauch drang am Freitagabend, dem 17. 6. 2005, aus Türen und Fenstern
am Jugendhaus „Dschunke“ auf dem Festplatz am Neckarufer.
Hilferufe waren zu hören und dir Freiwillige Feuerwehr Walheim rückte
mit ihren Löschfahrzeugen aus. Die Aufgabenstellung bei der Jahreshauptübung
sah einen technischen Defekt mit starker Rauchentwicklung und dadurch
eingeschlossene Personen vor. Besonders ärgerlich: Ein in der oberen
Mühlstraße abgestellter Lkw versperrte dem zuerst anrückenden
LF 16 die Durchfahrt!
Zugführer Gerd Schweiker erläuterte den zahlreichen Zuschauern über Lautsprecher
den Ablauf der Übung, während der stellvertretende Kommandant
Karl Häberle den „Einsatz“ leitete. Die Besatzung des
Löschgruppenfahrzeuges LF 16 übernahm die Menschenrettung und
den Innenangriff über die vordere Eingangstreppe. Helfer des DRK
Besigheim unterstützten die Feuerwehr und übernahmen die Erstversorgung
der „Opfer“. Die Trupps des Tanklöschfahrzeuges TLF 16/25
unterstützten zügig die Menschenrettung, brachten den Überdruckbelüfter
zum Einsatz um das Jugendhaus rauchfrei zu machen und die Sicht im Gebäude
zu verbessern.
Auch die Tragkraftspritze wurde in ihrem Anhänger, vom Bauhof-Lkw gezogen,
zur Wasserversorgung des Wasserwerfers eingesetzt. Kommandant Marko Horwath
zeigte sich zufrieden mit dem Übungsablauf und bedankte sich bei
seinen Kameraden und den Helfern des DRK im Anschluss an die Übung
bei der Manöverkritik im Feuerwehrgerätehaus, nicht ohne die
mangelnde Transportmöglichkeit für zusätzliche Einsatzkräfte
zu erwähnen. Mit dem Transport der Leute auf der Ladefläche
des Lkw vom Bauhof bewege man sich schon im Bereich der Fahrlässigkeit
hinsichtlich der Unfallverhütungsvorschriften. Bürgermeister
Stellvertreter Wilhelm Weiß bedankte sich schon am Übungsobjekt
names der Gemeinde bei allen Helfern für ihr Engagement und später
im Feuerwehrhaus stellte er heraus, dass man auf Seite des Gemeinderates
und der Verwaltung zusammen mit der Feuerwehr auch hinsichtlich eines
Mannschaftstransportwagens bestimmt eine Lösung finden werde. Der
MTW wäre auch für die Jugendfeuerwehr eine wichtige Transporthilfe.